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Akupunktur 

Mit sehr dünnen Nadeln werden bestimmte Stellen - die Akupunkturpunkte - stimuliert, wobei der Einstich kaum spürbar ist. Anschließend ergibt sich im Umfeld der Punkte eine Empfindung wie Druck, Kribbeln, leichte Taubheit oder Ähnliches (De Qi-Gefühl). Grundsätzlich werden so wenig Nadeln wie möglich und so viele wie nötig verwendet. Die reine Akupunkturbehandlung dauert in der Regel maximal 25 Minuten.

Durch die Reizung der Akupunkturpunkte werden die Heilungsprozesse im Körper aktiviert. Dies geschieht nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin in Abhängigkeit von der Krankheitsursache, durch die Regulierung oder das Zuführen von Energie (chin. Qi), die Beseitigung von Energieblockaden oder die Ausleitung von Ungleichgewichten.

Die Wirksamkeit der Akupunktur ist inzwischen durch zahlreiche Studien belegt und schulmedizinisch überprüft. So wurde beispielsweise die Bildung von körpereigenen morphinähnlichen Substanzen (z.B. Endorphinen) und Hormonen in Folge von Akupunkturbehandlungen nachgewiesen.

Moxibustion

Bei der Moxabehandlung werden die Akupunkturpunkte durch das Abbrennen von  Kräuterkegeln oder Kräuterzigarren aus getrocknetem Beifußkraut (Moxa) erwärmt. Dies erfolgt entweder in Zusammenhang mit bereits gesetzten Akupunkturnadeln oder direkt über den Akupunkturpunkten. Teilweise werden auch größere Areale, wie z.B. der Lendenwirbelbereich komplett mit Moxakraut erwärmt.

Durch die Moxibustion wird dem Körper Energie zugeführt. Die Tiefenmuskulatur erwärmt und entspannt sich, Blockaden werden aufgelöst.

Wasserfall